Flossenschwimmen

Eine Symbiose aus Eleganz, Kraft und Schnelligkeit:
das sind die Sportarten Flossenschwimmen und Streckentauchen.
Flossenschwimmen ist dabei die sportlichere Seite des Tauchens.

Flossenschwimmen und Streckentauchen sind rein geschwindigkeitsorientiert und so ist das Flossenschwimmen die derzeit schnellste Methode der Fortbewegung durch eigene Muskelkraft im nassen Element. Der Sportler benutzt hierzu eine breite Flosse für beide Füße aus Kunststoff – eine Monoflosse.

Er schwimmt nur mit den Beinen und lässt die Arme lang. Damit wird gegebenenfalls die Tauchtiefe und die Tauchrichtung durch den Schwimmer bestimmt und er erreicht eine stromlinienförmige Lage, die er mittels delphinähnlichen Ganzkörperbewegungen sich zu Nutze macht. Der Kopf bleibt auch hier unter Wasser, da er sonst einen größeren Widerstand bildet! Zum Atmen nutzt der Sportler einen Schnorchel.

Der Schnorchel entfällt bei den Streckentauchen – Disziplinen. Die Sportler nutzen dann ein Drucklufttauchgerät (DTG), das sie unter Wasser vor sich her schieben, um Luft zu holen.
Eine Ausnahme bildet 50m Streckentauchen. Hierbei darf der Sportler kein Atemhilfsmittel benutzen. Es wird also mit angehaltenem Atem (dies wird Apnoe genannt) unter der Wasseroberfläche getaucht.